Der ultimative Gewichtheberschuhe und Gewichthebergürtel Guide

Alles, was du über Gewichtheberschuhe und den Gewichthebergürtel wissen musst.

Der Guide

Equipment benutzen oder Equipment nicht benutzen – das ist die alles entscheidende Frage, die sich ein Gewichtheber während des Trainings stellen mag.
Für die Antwort bist du hier an der richtigen Stelle. Für weitere Informationen solltest du dir mal das Gewichtheberschuhe Portal ansehen.

Also, los geht’s!

Wer sollte Gewichtheberschuhe tragen? Adidas Powerlift

Die Frage zu beantworten, wer keine Gewichtheberschuhe tragen sollte, würde mit Abstand den Rahmen sprengen. Daher sollte man sich lieber die Frage stellen, wer Gewichtheberschuhe wirklich tragen sollte.

  • Du solltest diese Schuhe tragen, wenn du darauf bedacht bist, eine Kniebeuge sauber und ordentlich auszuführen. Diese spezielle Art von Sportschuh sind nämlich nur für diesen einen Zweck hergestellt worden, dich beim Beugen der Knie maximal zu unterstützen. Bei hohen Lasten geben diese nicht nach und fördern eine optimale Kraftübertragung.
  • Du solltest Gewichtheberschuhe tragen, wenn du Probleme mit der Mobilität im Sprunggelenk hast, die dich daran hindert, deine Knie nach vorne zu schieben, um möglichst tiefe
    Kniebeugen zu machen.
  • Wenn du das nötige Kleingeld hast, hindert dich nichts daran, dieses Schuhwerk zu kaufen.

Diese Art von Sportschuh wird deine Leistung in besondere Art und Weise verbessern. Der Grund hierfür liegt in der hohen Stabilität, der harten Sohle sowie in einer erhöhten Ferse.

Eine hohe Stabilität ist nämlich von bei extrem hohen Gewichten von besonderer Bedeutung, wenn es darum geht, 200 Kilogramm oder mehr zu beugen. Es ist undenkbar mit Schuhen, wie Nike Airmax oder Nike Frees sehr hohe Gewichte stabil zu bewegen. Die instabile Sohle wird dir einen Strich durch die Rechnung machen.

Eine erhöhte Sohle ist insofern von Vorteil, da sie dich in eine optimale Position versetzt, um sauber und vor allem tief Kniebeugen machen zu können.


Für welche Übungen lohnen sich Gewichtheberschuhe?

Diese Sportschuhe lohnen sich erst dann, wenn du bereits Kniebeugen mit über 140 Kg sauber und ordentlich machst. Die Kniebeuge ist nämlich eine Teilbewegung aller Übungen aus dem olympischen Gewichtheben und sollte daher ernsthaft betrieben werden. Daher gehend lohnt es sich dann auch, eine Investition in Gewichtheberschuhe zu tätigen. Für alle anderen Übungen empfehlen wir Schuhe mit einer flachen Sohle.

Wo kann man diese Schuhe kaufen? 

Wenn du mehr Informationen über diese Schuhe erfahren möchtest und auch Reviews zu einzelnen Modellen lesen möchtest, können wir dir das oben erwähnte Gewichtheberschuhe Portal empfehlen. Andererseits solltest du bei mal Adidas vorbeischauen.

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Wenn du wirklich daran interessiert bist, dir ein Paar zuzulegen, solltest du vor allem auf die Qualität und den Fersenkeil achten. Gute und günstige Gewichtheberschuhe sind z.B die Adidas Power Perfect 2. Der Fersenkeil ist 1,9 cm hoch und ist somit optimal für tiefe Kniebeugen. Zudem spricht die Qualität von Adidas deutlich für sich.

Nachdem wir nun das Thema Gewichtheberschuhe abgehakt haben, geht es nun an den Gewichthebergürtel.


Wer sollte einen Gewichthebergürtel tragen?

Besser gefragt, wann solltest du deinen Gewichtheberfürtel tragen.

  • Trage keinen Gewichthebergürtel, wenn er dich in deiner Bewegung einschränkt. Wenn ein Gürtel dich in einer tiefen Kniebeuge einschränkt, dann solltest du lieber darauf setzen, genügend Kraft im Rumpfbereich aufzubauen, als einen Gürtel zu verwenden.
  • Trage keinen Gewichthebergürtel, wenn du Probleme mit Bluthochdruck hast. Dieses Teil wirkt wie ein Kompressionsanzug und erhöht den Blutdruck während der konzentrischen Phase origenorm. Im schlimmsten Fall, kannst ernsthafte Schäden davon tragen.

Der Vorteil eines Gewichthebergürtels liegt vor allem darin, dass er dich im Rumpfbereich enorm unterstützt, was sich vor allem in den Grundübungen bemerkbar macht. So kann es durchaus sein, dass sich deine Leistung beim Kreuzheben oder beim Kniebeugen um 10 Kilogramm verbessern kann.


Wird mich das Training mit einem Gewichthebergürtel im Rumpfbereich schwächer machen?

Dies ist eine weit verbreitete Ansicht ohne Grundbasis.

Einen Gewichthebergürtel zu tragen, reduziert nicht die muskuläre Aktivierung deiner gesamten Rumpmuskulatur. Die meisten Studien zeigen sogar einen leichten Anstieg der Muskelkraft. Nur sehr wenige Studien konnten jemals beweisen, dass das Tragen eines solchen Gürtels, die Muskelkraft des Rumpfes schwächt. Es gibt daher kaum einen Grund, sich diesbezüglich Sorgen zu machen.

 

3 Gründe für das Training

Wie oft hast du mit dem Training begonnen, hast dann aber wieder aufgehört? Du wirst auf diese Weise niemals deine Ziele erreichen. In diesem Artikel werde ich dir zeigen, was für mich und viele andere Menschen, die ich kenne funktioniert.

Training und Motivation

Bleibe motiviert indem du dir eine eigene Liste machst und diese täglich liest.

Auf geht’s. Viele von uns sind haben die besten Intentionen, wenn wir ein neues Trainingsprogramm beginnen. ,,Jetzt werde ich es richtig durchziehen und nicht mehr aufhören.’’ oder  ,,Letztes Mal war ich zu beschäftigt, aber das ändert sich jetzt’’.

Irgendwas lief falsch und es endete mit einer TV-Show auf der Couch mit einem dicken Bauch und ohne erkennbare Muskulatur.

Jeder hat eine Ausrede, weshalb er bisher noch nicht seine Ziele im Bodybuilding erreicht hat.
Fühl dich trotzdem nicht zu schlecht – wie viele Menschen siehst du definiert und muskulös am Tag herumlaufen? Vielleicht ein oder zwei, wenn es ein guter Tag ist.

Die meisten Menschen sehen nackt nicht gut aus. Beim Training und der Ernährung zu bleiben ist hart. Sollte es dich dennoch in die Depression treiben? Nein! Sobald du einmal Erfolg siehst, wirst du zu den muskulösen, durchtrainierten und definierten Menschen gehören, auf die jeder neidisch ist.

Wie wirst du nun einer dieser motivierten und zielstrebigen Menschen? Zu 90% ist das psychologisch bedingt. Immer wenn du dein Training oder ein Programm verschiebst, ist es, weil du faul bist. Du musst herausfinden, was für dich funktioniert, um dauerhaft motiviert zu bleiben und deine Ziele schließlich zu erreichen. Dazu dient dieser Artikel.

Emotionen motivieren uns, etwas zu tun. Wir fühlen das Bedürfnis, bestimmte Dinge zu tun oder diverse Ziele zu erreichen. Die folgende Liste mit Gründen, motiviert zu bleiben sind emotionale Triggerpunkte und helfen dir, dich an deine Ziele zu erinnern.

Viele Menschen vergessen diese 30 Minuten bevor sie ins Training gehen sollten. Sie denken nur daran, dass sie müde sind und einen langen, stressigen Tag hatten.

 

TOP 3 Gründe, nicht mit dem Training aufzuhören

Ja, ich weiß. Bodybuilding macht man, um einen gesünderen Lifestyle zu führen. Es ist großartig, weil du länger leben wirst, dich gesünder fühlst, mehr Energie hast, Krankheiten vorbeugst, weniger krank wirst und noch mehr positive Dinge.

Aber lasst uns für eine Sekunde ehrlich sein. Hast du mit dem Bodybuilding begonnen, um irgendwelche Krankheiten in der Zukunft vorbeugen zu können? Ich tippe auf nein.

Hier sind die wirklichen Gründe, mit dem Bodybuilding anzufangen. Modifiziere diese List so, dass sie auf dein Leben zugeschnitten ist und drucke sie aus. Lege sie in dein Auto, dein Badezimmer oder irgendwo anders hin, sodass du sie jeden Tag siehst und lesen kannst bevor du dir überlegst, ungesund zu essen und ein Training auszulassen.

Schwimmbad Saison

Denke an das erste Mal zurück, als du dein T-Shirt in der Öffentlichkeit ausgezogen oder einen Bikini angezogen hast. Würde es sich nicht gut anfühlen zu wissen, dass jeder dich anschaut?

Du ziehst deine Schultern zurück und stehst aufrecht wissend, dass du einfach gut aussiehst. Ernsthaft, gehe mal dieses Gedankenspiel durch. Lies nicht nur den Artikel und mach weiter wie sonst auch. Nimm dir zwei Minuten und gehe dieses Bild mental für ein paar Minuten durch.

Stell dir vor, Freunde, Familie und ein paar zufällige Personen schauen dich an. Denke an dein Lieblingsschwimmbad. Genauso motivierend kann auch der Gedanke sein, nicht zu trainieren und ins Schwimmbad zu gehen, so wie du jetzt aussiehst. Schrecklich, oder?

Viele von uns kennen diese Leute. Du erzählst ihnen, dass du ein neues Trainingsprogramm anfängst und sie rollen einfach nur mit den Augen.

,,Ja, ich glaube es, wenn ich es sehe.’’ Sie erwarten, dass du keinen Erfolg hast und keine Fortschritte machst. Sie denken nichtmal daran, dass du dazu in der Lage bist. Du wirst es ihnen beweisen und du wirst ihre neidischen Blicke lieben wenn du erfolgreich bist.

Kreiere eine Liste mit Namen von derartigen Personen. Es sind vielleicht zwei Personen oder auch mehrere. Schreibe sie auf und schau sie dir an, bevor du ein Training ausfallen lassen möchtest.

Deine ,,Freunde’’ halten sich für etwa besseres

Ein paar von uns wurden nicht mit vielen Muskeln gesegnet. Ein paar von uns sind zusätzlich noch richtig dünn. Hasst du es nicht auch, dass jeder dir in den Hintern treten kann? Ja, das ist nicht sehr erwachsen und es interessiert eigentlich auch nicht, aber lass und doch mal realistisch bleiben. Wenn du ein Mann bist, dann verletzt ein derartiger Sachverhalt gegen deine Männlichkeit.

Wir alle kennen diese Menschen, die sich für etwas Besseres halten, weil sie mehr Muskeln haben oder definierter sind. Manche von denen haben einfach eine gute Genetik und haben keinen Grund dazu, sich so aufzuführen. Du isst ein Snickers und nimmst direkt 10 Kilogramm zu und die anderen essen den ganzen Tag nur Mist und nehmen kein Gramm Fett zu.

Wir würden sich diese Leute nur fühlen, wenn du 1. definierter bist und 2. auch mehr Muskeln hast? Das wäre ein absoluter Triumph, den du dir nicht nehmen lassen darfst.

Energiebereitstellung im Kraftsport

Betrachtet man das Training im Kraftsport, so wird deutlich, das dieses mit hoher Intensität bis zur Erschöpfung des Muskels absolviert wird. Logischer Weise braucht es hierfür einen Treibstoff.

Dieser ist im menschlichen Organismus als ATP ( Adenosintriphosphat ) vorzufinden, ein so genanntes energiereiches Phosphat, dessen Spaltung die Muskelkontraktion ermöglicht.

Der Muskel besteht aus vielen Muskelfasern, welche wiederum aus Sarkomeren aufgebaut sind. Diese Sarkomere bestehen auf Aktin- und Myosinfilamenten, dessen ineinander Schieben die Muskelkontraktion ist, wozu es Energie in Form von ATP braucht. Der Vorrat an ATP in der Muskelzelle ist allerdings nur sehr gering, weshalb dieses im Muskelstoffwechsel  immer wieder erneut synthetisiert werden muss. Neben dem ATP gibt es noch ein zweites energiereiches Phosphat, das KP ( Kreatinphosphat ). Die Spaltung von KP ermöglicht das sofortige Regenerieren von ATP zu ADP( Adenosindiphosphat ). Wie das ATP, ist das KP ebenfalls nur in sehr kleinem Maße vorhanden.

Die Energieflussrate, also die ATP-Bildung pro Zeit, ist maximal bei beiden Phosphaten, wodurch eine kurze, aber sofortige Höchstleistung möglich ist.

Für längere Belastungen stehen andere Energiequellen mit höherer Kapazität zur Verfügung – die Kohlenhydrate und Fette. Um aus Kohlenhydraten und Fetten Energie zu gewinnen, bleiben dem Organismus zwei Möglichkeiten, welche in folgende Hauptmechanismen unterteilt werden:

  1. Die Bildung von neuem ATP unter Verbrauch von Sauerstoff ( aerobe Energiegewinnung ).
  2. Bildung von ATP ohne Sauerstoff ( anaerobe Energiegewinnung ).Energiebereitstellung im Muskel

Aerob vs Anaerob

Die aerobe Energiegewinnung wird durch die vollständige Oxidation von einerseits Kohlenhydraten ( Glykolyse ) oder andererseits von Fetten ( Lipolyse ) zu jeweils Kohlendioxid und Wasser gewährleistet.
Die anaerobe Energiegewinnung hingegen wird durch die Spaltung von energiereichen Phosphaten ATP und KP ( anerob-laktazide Energiebereitstellung ) oder durch einen unvollständigen Abbau von Glucose unter Bildung von Milchsäure ( anaerob laktazide Energiebereitstellung = anaerobe Glykolyse ) ermöglicht.

Auffallend hierbei ist, dass unter anaeroben Bedingungen aus einem Mol Glucose zwei Mol ATP gewonnen wird, unter aeroben jedoch 38 Mol.

Benötigt eine intensive Belastung mehr Energie, als die Spaltung von energiereichen Phosphaten gewinnen kann, zieht der Orgasnismus unterstützend die anerobe Energiebereitstellung heran. Generell bestimmt nicht die Belastungsdauer, sondern die Belastungsintensität auf welchem Wege Energie bereitgestellt wird. Prinzipiell arbeiten immer zwei Mechanismen nebeneinander und nicht hintereinander, wie folgendes Schaubild zeigt. Die Belastungsintensität entscheidet, welcher Mechanismus primär zur Energiegewinnung genutzt wird.

In den ersten acht Sekunden, in denen der Organismus einer Belastung ausgesetzt ist, greift er auf die Spaltung von ATP zurück, um Energie zu gewinnen. Nach den acht Sekunden wird KP gespalten, da der ATP-Speicher leer ist. Zudem setzt die anaerobe sowie die aerobe Energiegewinnung ein, wobei ab 20 Sekunden primär Energie auf anaeroben Wege bereitgestellt wird. Hält die Belastung weiterhin an, so wird vermehrt Energie auf aeroben Wege gewonnen.  


Die Rolle von Sauerstoff

Der wichtigste Faktor für die Energiegewinnung ist der zur Verfügung stehende Sauerstoff. ,,Je mehr Sauerstoff der Organismus aufnehmen kann, desto mehr Energie kann aerob gewonnen werden.´´ Die Fähigkeit Sauerstoff aufzunehmen kann trainiert werden. Ein entsprechendes Training ist auch einem Kraftsportler zu empfehlen, denn durch eine erhöhte Sauerstoffaufnahme kann mehr Energie aerob gewonnen werden. Dies bedeutet, dass die Gesamtmenge an zur Verfügung stehender Energie steigt ( aerobe Energiegewinnung erzielt einen höheren Energiegewinn ) , die einen positiven Effekt auf die Kraftleistung hat.

Wie zuvor erwähnt, kann durch die Spaltung von energiereichen Phosphaten, wie ATP und KP sofortige Energie bereitgestellt werden, wodurch eine maximale Höchsleistung innerhalb kürzester Zeit möglich ist, wie es auch im Kraftsport der Fall ist. Da die Speicher der energiereichen Phosphate sehr klein sind, macht es durchaus Sinn, Kreatin als Nahrungsergänzungsmittel Sauerstoffeinzunehmen, um diese zu erweitern, was in einem leistungssteigernden Effekt resultiert.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die im Kraftsport für kurze Zeit benötigte Energie in erster Linie durch die Spaltung von ATP und KP gewährleistet wird. Je länger der Kraftsportler einer muskulären Belastung ausgesetzt ist, desto mehr Energie wird über eine unvollständige
Verbrennung von Kohlenhydraten oder Fetten unter Anreicherung von Milchsäure bereitgestellt.